Die Streuner im Kalogria-Wald

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Alltag in Patras

01.05.2013

Heute möchte ich über Maria's Einsatz Mitte März in Kalogria berichten... Dort befindet sich einer der schönsten Küstenstriche des Peloponnes. Zahllose Wege und Wasserläufe durchziehen den lichten Küstenwald aus Aleppokiefern, Schirmpinien und Walloneneichen, der den 16 km langen Sandstrand von Kalogria säumt.

In diesem Wald leben jede Menge Hunde, die in den Sommermonaten durch die Touristen relativ gut verpflegt, aber in den Wintermonaten auf sich selbst gestellt sind.

Maria fährt dort regelmäßig hin, um ein Rudel von ca. 10 Hunden zu verpflegen. Kurz vor Start der Saison ist sie allerdings in Sorge, dass sie dort vergiftet werden könnten. Daher hat sie sich mit einigen anderen Tierschützern zusammengetan, um die Hunde einzufangen und anderweitig unterzubringen.

Gesagt... Getan... Einige Hunde konnten von dort in Sicherheit gebracht werden, aber vier Hunde waren so scheu, dass sie sich trotz mehrfacher Versuche nicht einfangen ließen.

Der Mann einer Tierreundin ist gerade dabei, eine Lebendfalle für Maria zu bauen, die wir dann nach Fertigstellung mit einem der nächsten Transporte mitschicken können. Da haben wir vor Freude schon Luftsprünge gemacht, aber was für eine Erleichterung wäre es gewesen, wenn Maria schon eine Lebendfalle gehabt hätte.

 

Maria und die anderen Tierschützer werden keine Ruhe geben, bis auch die letzten vier Streuner in Sicherheit gebracht werden können...

07.05.2013

Maria und den anderen Tierschützern ist es gelungen, auch die letzten vier Hunde einzufangen. Alle Hunde befinden sich somit in Sicherheit und sind auf der Suche nach ihren eigenen Familien.