Fiona stammte aus Griechenland, wo sie ihr Dasein - wie auch Nala - bei einer Hundesammlerin in einem dunklen Stall ohne jegliches Tageslicht fristen musste. Als die griechische Tierschützerin Maria sie fand, war sie bereits geschätzte 6 - 8 Jahre alt, niemand weiß, ob und wenn ja wie lange sie dort ausharren musste. Sie hatte kaum noch Fell, welches aber nach einer sofortigen Medikamentenbehandlung schnell wieder nachwuchs.

Fiona noch im Hundelager (Bild 1) und nach der Behandlung (Bild 2)

  

Die kleine Maus hat am 02.10.2008 bei mir Einzug gehalten. Sie war eine kleine, süße aber auch extrem eigenständige Dame, die ihren eigenen Kopf durchzusetzen wusste. Spaziergänge waren nur an der Langlaufleine möglich, da Madame äußerst selten mal ihr Riechorgan vom Boden nehmen wollte...

Unsere Wohngemeinschaft war nur von kurzer Dauer, da sich sehr schnell die tolle Großfamilie G. aus Düren für sie interessierte. Und so hat sie schon am 25.10.2008 ihren Thron dorthin verlegt.

Ich kann mich noch genau an den Abend vor ihrem Auszug erinnern. Wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist, war Fiona WEISS. Ich war beruflich unterwegs und wollte sie abends bei meiner Mutter abholen... Und was kommt da auf mich zu??? Ein furchtbar stinkendes, BRAUNES Ungetüm, denn sie hatte sich kurz zuvor noch ausgiebig und langanhaltend im feuchten Dreck gesuhlt. Und so kam es, dass ich Fiona frisch gebadet und geföhnt am nächsten Tag ihrer neuen Familie präsentieren durfte.

Fiona kurz vor ihrer Vermittlung

Auch von Abschiedsschmerz war auf ihrer Seite nichts zu erkennen. Sie lief freudestrahlend und schwanzwedelnd in ihr neues Reich, begrüßte die drei Kinder als auch ihr neues Frauchen und Herrchen, und ihr 3wöchiger Gastgeber war von einer Sekunde auf die nächste vergessen.

Fiona in ihrer neuen Familie

  

   

  

Fiona hatte aus ihrem alten Leben keine seelischen Leiden davon getragen, allerdings wurde bei ihr ziemlich rasch nach ihrem Umzug eine Autoimmun-Krankheit festgestellt, welche aber medikamentös behandelt werden konnte.

Sie hat im Kreise ihrer großen Familie einige schöne Jahre verbringen dürfen, bevor sie sich Ende 2011 verabschieden mussten. Auch sie liegt im Garten ihrer Familie begraben und freut sich sicherlich über den Trubel um sie herum, den sie so geliebt hat und von dort aus noch immer beobachten kann.

Nach oben